BmwaB06Not040715De

--> [ BMWA 2004-07-15 | Kommentare zum Fragebogen ]


Komplex B: Programmiertätigkeit und Softwarepatente

Frage B.6:


Kommentar:

Am Rechtschreibfehler (richtig ist "vorsätzlicher", e->ä) erkennt man schon, unter welchem Zeitdruck der Fragebogen erarbeitet wurde. Auf die wirtschaftliche Notwenigkeit, Geld zu verdienen, und dabei Patentverletzungen automatisch zu riskieren, wurde beim Erstellen überhaupt keine Rücksicht genommen.

Zwischen "nicht Wissen" und absichtlichem Verletzen (was hier als eher kindisch als "Ideenklau" bezeichnet wird) ist wohl etwas anderes die häufigste Ursache einer (ggf. irgendwann gerichtlich bestätigten) Patentverletzung. Es ist nämlich heute praktisch unmöglich ist, wettbewerbsfähige Produkte zu entwicklen und dabei nicht zu riskieren, gegen Patente zu verstoßen. Da es in der Praxis nicht möglich ist, eine sichere Recherche zu machen, würde das Produkt nur unnötig verteuert und verspätet auf den Markt kommen, wodurch es letztendlich nicht mehr verkaufbar wäre.

Damit wäre man als KMU jedoch gegen "Große" nicht mehr konkurrenzfähig, da sich diese die Recherche sparen können, und im Fall des Falles einfach quer lizensieren (Wie z. B. SIEMENS mit Microsoft oder HP mit Microsoft).

Hinweis: Kopieren Sie diesen Text nicht, er ist lediglich als Hinweis für einen persönlichen Kommentar gemeint. Es ist besser, wenn Sie diesen persönlichen Kommentar schreiben und dann massive Kritik an dieser Frage sichtbar wird, statt dass die Kritik einfach nur vom FFII kopiert wurde.


Kommentar:

Die Frage ist suggestiv, da Software derzeit nicht patentierbar ist.

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