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Neues, Chronik

Bitkom-Vorstandschaft

Siehe auch: http://www.bitkom.org/de/presse/24622.aspx

Fazit: Die Bitkom ist in der Vorstandsetage vor allem durch Personen mit Bezügen zu IBM, HP, Siemens, Ernst & Young und der Fraunhofer Gesellschaft besetzt. Vertreten sind weiterhin Microsoft, SAP, GFT, Datev, Scheer, Mannesmann-Arcor und Bertelsmann. Vertreter des Mitelstandes sind nicht auszumachen.

Addenda, Korrigenda

Aktionen im Zusammenhang mit dem Bitkom

Mit seinem Engangement für Softwarepatente hat der Bitkom viele aus der Softwarebranche befremdet. Derzeit verwundern auch die Vorschläge des Bitkomvorstandes, das Zusammenwirken zwischen Europarat, EU-Parlament und EU-Kommission neu zu definieren.

Unter den Softwareentwicklern und kleineren Softwarefirmen, in deren Namen der Bitkom auch spricht, ist deshalb gerade in den letzten Wochen der Wunsch laut geworden, mit der "Institution" Bitkom ins Gespräch zu kommen.

Weil immer mehr Firmen und Entwickler den FFII als kompetenten Verteidiger ihrer Interessen empfinden, haben schon viele den Wunsch geäussert, der FFII möge doch stellvertretend dieses mit dem Bitkom führen. Mit den Verantwortlichen im Bitkom zu sprechen macht jedoch wenig Sinn, denn dessen Funktionäre werden nicht geneigt sein, ihren Zahlungskräftigsten Mitgliedern zu wiedersprechen. Mit den Mitgliedern selbst zu sprechen und ihnen die Arbeit des FFII vorzustellen währe sachdienlicher, jedoch mit einem grossen Aufwand verbunden. Wir werden gerne solche Gespräche synchronisieren.

Konzertierte Telefonaktion

Jeder, der mit Bitkom Mitgliedern sprechen möchte, kann sich über bitkom-help@ffii.org Adressen geben lassen. Besondere Adresswünsche können berücksichtigt werden, wenn diese nicht schon "vergeben" sind.

Die Ergebnisse sollten wiederum an die selbe Adresse, bitkom-help@ffii.org, geschickt werden, wo sie am Ende auf einer Seite zusammengefasst werden.

Kontaktdaten

Die Bitkom Mitgliederliste findet sich auf der Bitkom Seite. In der Mitgliederliste findet man i.w. nur Web Adressen. Man muss sich also erst einmal zum richtigen Ansprechpartner (also nicht die Rechtabteilung!) durchtelefonieren. Die ermittelten Kontaktdaten würden wir auch gerne speichern, daher sollten diese ebenfalls zur bitkom-help Adresse gesendet werden.

Vielleicht ist es eine Idee, zunächst mit Enwicklern oder Webadmins Kontakt aufzunehmen, und sich dort den richtigen Ansprechpartner empfehlen zu lassen.

Weil wir die Adressen nicht im Voraus kennen, können wir die Arbeit nicht nach Regionen Aufteilen. Am einfachsten ist es, jeder nimmt sich eine Buchstabengruppe, z.B. AA-AL.

Das Email, in dem man dann ein Interview beschreibt, kann z.B. so aussehen: (Wenn das bis zum Doppelpunkt normiert ist, kann man die Daten vielleicht halb automatisch in eine Datenbank einführen. Die techischen Details sind aber nicht so wichtig. Wichtig ist das die Arbeit überhaupt gemacht wird).

Erfahrungen zu Gesprächen mit Firmen

Firmen scheuen die Konfrontation mit Institutionen. Daher ist es nicht erfolgsversprechend, den Austritt als Mittel zur politischen Willensdokumentation zu empfehlen.

Am einfachsten ist es, Respekt für die grosse Arbeit des FFII zu gewinnen. Ist dieses erreicht, kann man dann auch speziellere Wünsche äussern, z.B. ein Statement, mit dem man den Gesprächspartner auf einer FFII Seite zitieren darf. Das kostet gerade illiquide Firmen wenig.

Aussagen von Firmen, die gegen die Ziele des FFII sind, müssen ebenfalls festgehalten werden und nicht unter den Tisch gekehrt werden. Das ist wichtig. Nicht, dass wir damit eigene Intoleranz dokumentieren wollen, sondern vielmehr Interessengegensätze aufzeigen.

Manche Firmen möchten öffentlich keine Position einnehmen, auch wenn sie in der Sache auf der Seite des FFII sind. Diese kann man dann vielleicht zu einer Spende bewegen. Anderen sind wiederum eher als Mitglieder, denn als Spender zu gewinnen.

Die Zeiten des FFII als reiner Aufklärer sind vorbei. Nun muss sich der FFII als kompetenter Gesprächspartner bewähren. Dazu gehört auch Zuhören können. Bitte berücksichtigt dies bei den Gesprächen.

Vorbereitungsmaterial für die Gespräche

Die berühmte FFII Liste mit Zitaten im Erinnerung zu haben kann hilfreich sein. (vgl. http://swpat.ffii.org/archiv/zitate/index.de.html)

Wer ist wer, sollte man auch wissen. (vgl. http://swpat.ffii.org/akteure/index.de.html)

Die einfachen Argumente gegen Swpat sollte man auswendig kennen.

Die Ziele des FFII sollte man auch auswendig kennen, es geht nicht nur um Swpat.

Gerade macht mich Andre auf ein Zitat im Manager Magazin aufmerksam. Jörg-Menno Harms, Vizepräsident des Branchenverbands Bitkom behauptet: "dass der Aufwand für die Patentierung im Vergleich zum Aufwand für Forschung und Entwicklung verschwindend gering ist.". Diese Aussage würden selbst viele unserer Gegner nicht unterstützen.

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